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Effektive Zahnpflege |
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Ein sauberer Zahn wird nicht krank. Auch wenn Erbfaktoren und Speichelzusammensetzung
und -viscosität bei der Kariesanfälligkeit eine Rolle
spielen, kann man dies durch entsprechend intensive Zahnpflege kompensieren!
Wir werden Ihnen die für Sie optimale Zahnreinigungsmethode
demonstrieren. Oft treten im Laufe der Jahre auch bei regelmäßiger
Pflege Defizite auf, über die man sich selbst nicht bewußt
ist. Auch bei Kontrolluntersuchungen weisen wir gezielt auf Schwachstellen
Ihrer Zahnpflege hin.
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Einige allgemeine Tips zum Gebrauch der Zahnbürste....:
morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen
jeweils zwei bis vier Minuten. Weil die Putzzeit meist überschätzt
wird - putzen ist "langweilig" - empfiehlt sich eine Zeitkontrolle
zum Beispiel mit einer kleinen Sanduhr, die in Apotheken und Drogerien
angeboten wird.
handelsübliche Bürste mit Kunststoffborsten (Naturborsten
sind von innen hohl und deshalb unhygienische Bakterienfänger)
und kleinem, handlichen Bürstkopf. Bei guter Pflege ist eine
Bürste nach vier bis sechs Wochen des Gebrauchs abgenutzt und
muß ersetzt werden.
elektrische Bürsten: In bestimmten Fällen empfehlenswert
(zum Beispiel bei manueller Behinderung oder Bürsten mit spezieller
Rotationsbewegung bei Parodontose), gegebenenfalls auch zusätzlich
zur Handzahnbürste. Nachteil der elektrischen Zahnbürste
ist, daß die Bürstbewegungen immer die gleichen sind
und nicht entsprechend variiert werden können.
Zahncreme sparsam benutzen (Reinigungswirkung wird nicht
durch die Zahncreme, sondern durch die richtige Bürstmechanik
erzielt).
keine Zahncremes mit Schleifstoffen benutzen ('Raucherzahncremes'
oder 'Weißmacher'), weil sie den Schmelz aufrauen und schädigen.
alle Zahnflächen aller Zähne bürsten... Oft
werden aus Gewohnheit immer nur ganz bestimmte Zahnflächen
gebürstet, andere - so zum Beispiel die Innenflächen der
unteren Backenzähne - werden dagegen vernachlässigt. Sinnvoll
ist es, sich daran zu gewöhnen, alle Innen- Außen- und
Kauflächen der Zähne systematisch nacheinander zu bürsten.
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...... und zur Pflege der Zahnzwischenräume:
Besonders anfällig für Karies und Zahnfleischerkrankungen
sind die mit der Bürste nicht zugänglichen Zahnzwischenräume.
Auch Mundgeruch, der trotz Zähnebürsten nicht verschwindet,
wird häufig durch Beläge in den Zahnzwischenräumen
verursacht. Für die langfristige Gesunderhaltung der Zähne
ist die Pflege der Zahnzwischenräume ebenso wichtig wie die
Reinigung der Zahnaußenflächen mit der Bürste.
Je nach Größe bzw. Gängigkeit der Zahnzwischenräume
sind normale Zahnseide, Super-floss (verdickte Zahnseide) oder spezielle
Zahnzwischenraum-Bürstchen geeignet. Wir erklären
Ihnen, welches das für Sie geeignete Instrument ist und demonstrieren
Ihnen, wie Sie es benutzen können.
Die Zahnzwischenräume sollten einmal täglich, am
besten abends, systematisch gesäubert werden.
Mit etwas Übung schafft man es, alle Zwischenräume
in etwa 5 Minuten zu reinigen.
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Wie Sie die Effektivität Ihrer Pflegebemühungen kontrollieren
können:
Prüfen Sie das Reinigungsergebnis, indem Sie vor einem gut
beleuchteten Spiegel insbesondere den Zahnfleischsaum und - soweit
möglich - die Zahninnenflächen und -zwischen-räume
inspizieren. Sehr gut geeignet ist auch ein rundum beleuchteter,
leicht vergrößernder Kosmetikspiegel.
Tasten Sie mit der Zunge die Zahnflächen ab. Die Zunge ist
sehr tastsensibel. In schwer zugänglichen Bereichen (hinterer
Seitenzahnbereich) können Sie so Rauhigkeiten und verbliebene
Beläge aufspüren.
Indem Sie mit einer zahnärztlichen Sonde oder einem ähnlichen
Instrument an den Zahnhälsen entlangfahren, können Sie
kontrollieren, ob dort noch Beläge haften. So können Sie
auch Ihren Kindern eindrucksvoll demonstrieren, wie effektiv deren
Zahnpflege ist. Gerne überlassen wir Ihnen auf Wunsch eine
solche Sonde.
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