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Material/Technik:
Hierbei wird die keramiktragende Goldhülle nicht
gegossen sondern scheidet sich galvanisch aus einer
Goldlösung direkt auf einem Modell des präparierten Zahnes
ab. Das Goldgerüst besteht deshalb zu annähernd
100% aus Gold. Ähnlich wie bei der Verblendkeramik wird dann
auf dieser Goldbasis die
Keramik aufgebrannt.
Mögliche Verwendung:
Voll- und Teilkronen im Front- und Seitenzahnbereich
Stabilität/Haltbarkeit:
Die Technik wurde 1986 eingeführt. Studien prognostizieren
den Galvanokronen eine hervorragende Haltbarkeit
(10 – 20 Jahre, gegebenenfalls auch länger).
Beim Vorliegen von Parafunktionen (Pressen/Knirschen) wird das nächtliche
Tragen einer Schutzschiene
(„night guard“) unbedingt empfohlen, da es bei Keramik
ansonsten zu Abplatzungen oder sogar Frakturen
kommen kann.
Vorteile:
– sehr gute Bioverträglichkeit, da nur reines Gold und
keine Goldlegierung für die Goldhülle unter der Keramik
verwendet wird
– hervorragende Ästhetik: Wegen der gelben, warmen Farbe
des Goldgerüstes wirkt die darauf aufgebrachte
Keramik besonders natürlich. Dunkle Zahnfleischränder
oder sogar Verfärbungen des Zahnfleischrandes,
wie sie bei Verwendung von unedlen Goldlegierungen bei der Verblendkeramik
auftreten
können, sind wegen der hervorragenden Passung und der Verwendung
reinen Goldes für das Gerüst
nicht zu erwarten.
Nachteile:
Die etwas höheren Kosten im Vergleich zur herkömmlichen
Verblendkeramik.
Kosten:
700 bis 850 Euro für eine Krone oder Teilkrone,
je nach Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad
(umfasst
das Zahnärztliche Honorar, das Techniker-Hono1rar
und die Gold- und sonstigen Materialkosten
– Preise Stand 2002).
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