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Material/Technik:
Zunächst wird eine Goldhülle aus einer hochwertigen
Goldlegierung gegossen. Diese liegt dem präparierten Zahnstumpf
passgenau an und stabilisiert die Keramik.
Auf diese Goldhülle wird die Keramik geschichtet und aufgebrannt.
Transparenzen und eine individuelle Charakterisierung bewirken,
dass eine Unterscheidung zum natürlichen Zahn kaum möglich
ist.
Mögliche Verwendung:
Zahnfarbene festsitzende Brücken auch größerer Spannweite.
Stabilität/Haltbarkeit:
Fast so stabil wie Goldguss; Haltbarkeit 10 bis 20 Jahre, manchmal
auch darüber.
Beim Vorliegen von Parafunktionen (Pressen/Knirschen) wird das nächtliche
Tragen einer Schutzschiene („night guard“) unbedingt
empfohlen, da es bei Keramik sonst zu Abplatzungen oder sogar zu
Frakturen kommen kann.
Vorteile:
Zahnfarbenes, naturidentisches Aussehen und hohe Stabilität;
das Verfahren ist seit 40 Jahren bewährt.
Nachteile:
Wegen der notwendigen Materialstärke (1,5 – 2,5 mm) ist
eine entsprechende Substanzabtragung erforderlich; geeignet ist
das Verfahren deshalb vor allen Dingen bei stark zerstörten
oder bereits zuvor mit Keramikkronen versorgten Zähnen.
Kosten:
Pro Krone 600 bis 750 Euro, je nach Zeitaufwand und
Schwierigkeitsgrad (umfasst das zahnärztliche Honorar,
das Techniker-Honorar und die Gold- und sonstigen
Materialkosten – Preise Stand 2002).
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