Dr. Wolfgang Meyer - Zahnarzt

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Was ist eigentlich eine „systematische Zahnsanierung“?

 


Es gibt zwei grundsätzliche Methoden, Zahnheilkunde zu betreiben:

Entweder wird immer dann reagiert, wenn Probleme auftreten. Da in diesem Fall keine gezielte Behandlung zur langfristigen Gesunderhaltung der Zähne möglich ist, ist ein dauerhafter Zahnerhalt bis ins hohe Alter aller Erfahrung nach nicht zu erwarten.

Die von uns praktizierte Methode basiert auf einem international anerkannten wissenschaftlichem Sanierungskonzept zum dauerhaften Erhalt der Zähne und des Kaukomforts. Dabei werden zunächst die individuellen Risiken und die Prognose beurteilt. Es kann sein, dass gar nicht agiert werden muss; in diesem Fall besprechen wir mit Ihnen ein individuell auf Ihre Zahnrisiken abgestimmtes Kontroll- und Zahnreinigungs-Intervall.
Wenn jedoch Behandlungsbedarf besteht, empfehlen wir die folgende Vorgehensweise:

erster Schritt...:

Durch eine umfassende Untersuchung und Befundung dokumentieren nicht nur den Zustand Ihrer Zähne und einer vorhandenen Versorgung, sondern auch die Stabilität Ihres Zahnhalteapparates (des „Zahnfundamentes“) und die Funktionsfähigkeit und Beschaffenheit des Kiefergelenkes und der Kaumuskulatur (also von „Motor und Getriebe“).

zweiter Schritt....die eigentliche systematische Behandlung:


Wenn schwerwiegende Befunde, wie eine tiefe Parodontose, infizierte Wurzelkanäle oder eine Schädigung des Kiefergelenkes vorliegen, dann müssen vor Anfertigung einer endgültigen Zahnversorgung diese medizinischen Risiken in einer sogenannten „Vorbehand-lungsphase“ behandelt und geheilt werden; erst in einem entzündungsfreien und funktionell akzeptablen Kauapparat können wir es verantworten, hochwertige endgültige Versorgungen wie Inlays, Kronen, Brücken oder ähnliches einzusetzen. Das gleiche gilt, wenn zunächst Implantate in Lückenbereiche gesetzt werden sollen, da hier eine Einheilzeit von einigen Monaten vor Anfertigung der Kronen abgewartet werden muss.
Wenn keine Risiken mehr bestehen, kann die endgültige Versorgung angefertigt werden.

Wenn nur geringgradige pathologische Zahnbefunde vorliegen und es im wesentlichen um eine überschaubare Erneuerung einer defekten oder abgenutzten Zahnversorgung geht, dann versuchen wir, die Behandlung möglichst kompakt und innerhalb von 2-4 Wochen ohne sogenannte „Vorbehandlungsphase“ abzuschliessen. In den meisten Fällen genügen hier 2-4 Behandlungssitzungen. Dabei werden natürlich alle Grundsätze der Präzision peinlichst genau eingehalten (wie zum Beispiel Lupenbehandlung, Mehrfachabdrücke, Feinstkornpräparation.. vergl. unser Informationsblatt zu diesem Thema). Wir sind uns darüber im Klaren, dass Sie Ihre wertvolle Zeit nur in dem unbedingt notwendigen Mass beim Zahnarzt verbringen wollen und trotzdem ein optimales hochpräzises Behandlungsergebnis wünschen. Wir haben deshalb ein Konzept entwickelt, mit dem wir beides, maximale Präzision und eine sinnvolle Begrenzung der Anzahl der Behandlungssitzungen, erreichen.

dritter Schritt....die Nachsorge und Prophylaxe:

Wenn kein Behandlungsbedarf (mehr) besteht, empfehlen wir Ihnen ein für Sie geeignetes Kontroll- und Zahnreinigungsintervall. Neben einer professionellen Zahnreinigung kontrollieren wir die Zahnfleischtaschen und den Zahnhalteapparat und überprüfen die Kontakt- und Belastungsverhältnisse der Zähne - eben alles, was langfristig zu einem Problem für Ihren Zahnerhalt werden könnte. So werden versteckte Risiken sofort frühzeitig und ohne viel Aufwand eleminiert, damit Sie keine „Überraschungen“ mit Ihren Zähnen befürchten müssen.


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