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Es gibt zwei grundsätzliche Methoden, Zahnheilkunde
zu betreiben:
Entweder wird immer dann reagiert, wenn Probleme auftreten. Da in
diesem Fall keine gezielte Behandlung zur langfristigen Gesunderhaltung
der Zähne möglich ist, ist ein dauerhafter Zahnerhalt
bis ins hohe Alter aller Erfahrung nach nicht zu erwarten.
Die von uns praktizierte Methode basiert auf einem international
anerkannten wissenschaftlichem Sanierungskonzept zum dauerhaften
Erhalt der Zähne und des Kaukomforts. Dabei werden zunächst
die individuellen Risiken und die Prognose beurteilt. Es kann sein,
dass gar nicht agiert werden muss; in diesem Fall besprechen wir
mit Ihnen ein individuell auf Ihre Zahnrisiken abgestimmtes Kontroll-
und Zahnreinigungs-Intervall.
Wenn jedoch Behandlungsbedarf besteht, empfehlen wir die folgende
Vorgehensweise:
erster Schritt...:
Durch eine umfassende Untersuchung und Befundung dokumentieren nicht
nur den Zustand Ihrer Zähne und einer vorhandenen Versorgung,
sondern auch die Stabilität Ihres Zahnhalteapparates (des „Zahnfundamentes“)
und die Funktionsfähigkeit und Beschaffenheit des Kiefergelenkes
und der Kaumuskulatur (also von „Motor und Getriebe“).
zweiter Schritt....die eigentliche systematische Behandlung:
Wenn schwerwiegende Befunde, wie eine tiefe Parodontose, infizierte
Wurzelkanäle oder eine Schädigung des Kiefergelenkes vorliegen,
dann müssen vor Anfertigung einer endgültigen Zahnversorgung
diese medizinischen Risiken in einer sogenannten „Vorbehand-lungsphase“
behandelt und geheilt werden; erst in einem entzündungsfreien
und funktionell akzeptablen Kauapparat können wir es verantworten,
hochwertige endgültige Versorgungen wie Inlays, Kronen, Brücken
oder ähnliches einzusetzen. Das gleiche gilt, wenn zunächst
Implantate in Lückenbereiche gesetzt werden sollen, da hier
eine Einheilzeit von einigen Monaten vor Anfertigung der Kronen
abgewartet werden muss.
Wenn keine Risiken mehr bestehen, kann die endgültige Versorgung
angefertigt werden.
Wenn nur geringgradige pathologische Zahnbefunde vorliegen und es
im wesentlichen um eine überschaubare Erneuerung einer defekten
oder abgenutzten Zahnversorgung geht, dann versuchen wir, die Behandlung
möglichst kompakt und innerhalb von 2-4 Wochen ohne sogenannte
„Vorbehandlungsphase“ abzuschliessen. In den meisten
Fällen genügen hier 2-4 Behandlungssitzungen. Dabei werden
natürlich alle Grundsätze der Präzision peinlichst
genau eingehalten (wie zum Beispiel Lupenbehandlung, Mehrfachabdrücke,
Feinstkornpräparation.. vergl. unser Informationsblatt zu diesem
Thema). Wir sind uns darüber im Klaren, dass Sie Ihre wertvolle
Zeit nur in dem unbedingt notwendigen Mass beim Zahnarzt verbringen
wollen und trotzdem ein optimales hochpräzises Behandlungsergebnis
wünschen. Wir haben deshalb ein Konzept entwickelt, mit dem
wir beides, maximale Präzision und eine sinnvolle Begrenzung
der Anzahl der Behandlungssitzungen, erreichen.
dritter Schritt....die Nachsorge und Prophylaxe:
Wenn kein Behandlungsbedarf (mehr) besteht, empfehlen wir Ihnen
ein für Sie geeignetes Kontroll- und Zahnreinigungsintervall.
Neben einer professionellen Zahnreinigung kontrollieren wir die
Zahnfleischtaschen und den Zahnhalteapparat und überprüfen
die Kontakt- und Belastungsverhältnisse der Zähne - eben
alles, was langfristig zu einem Problem für Ihren Zahnerhalt
werden könnte. So werden versteckte Risiken sofort frühzeitig
und ohne viel Aufwand eleminiert, damit Sie keine „Überraschungen“
mit Ihren Zähnen befürchten müssen.
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