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Material/Technik:
Wie bei Goldgussrestaurationen wird die Restauration zunächst
in Wachs hergestellt; die Wachsmodellation wird in einem speziellen
Vakuum-Druck-Automaten in eine Keramikrestauration verwandelt. Die
Restauration besteht ausschließlich aus Keramik.
Mögliche Verwendung:
Teilkronen, Inlays und Onlays im Seitenzahnbereich.
Für die Stabilität (vergl. unter Befestigung) ist es wichtig,
dass noch genügend natürlicher Schmelz vorhanden
ist, weshalb wir bei Vollkronen andere keramische Systeme empfehlen.
Besonders geeignet ist Vollkeramik
für kompakte, möglichst tiefe Kavitäten mit viel
„Schmelzumrandung“, weil die Restauration vor
allen Dingen gut mit Schmelz verklebt werden kann.
Befestigung:
Durch die Schaffung eines Micro-Retentionsmusters (Aufrauhung) am
Zahnschmelz und an der Unterseite der Keramikrestauration erzeugt
der Befestigungsklebstoff einen festen Verbund zwischen Zahn und
Restauration. Wir verwenden einen nicht auswaschbaren, mit keramischen
Micro-Partikeln gefüllten und damit extrem stabilen Befestigungskleber.
Stabilität/Haltbarkeit:
Nachdem die physikalischen Eigenschaften und die Befestigungsmethoden
der Vollkeramiken in den letzten Jahren verbessert wurden, gilt
die Vollkeramik mittlerweile als echte Alternative zur Goldgusstechnik.
Die Haltbarkeit dürfte im Durchschnitt etwa 10 – 20 Jahre
betragen – die Technik wurde vor 10 Jahren erstmalig angewendet.
Beim Vorliegen von Parafunktionen (Pressen/Knirschen) wird das nächtliche
Tragen einer Schutzschiene („night guard“) unbedingt
empfohlen, da es sonst zu Abplatzungen oder sogar Frakturen kommen
kann.
Vorteile:
Zahnfarbene Restauration, natürliche Ästhetik.
Nachteile:
Höhere Kosten als für Goldgussteile.
Kosten:
Für Inlays 400 bis 600 Euro, für Teilkronen/Onlays 650
bis 850 Euro, je nach Zeitaufwand und Schwierigkeitsgrad (umfasst
das Zahnärztliche Honorar, das Techniker-Honorar und die Materialkosten
– Preise Stand 2002).
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